Die alpine Naturlandschaft unserer Bergregion ist geradezu prädestiniert für den Anbau und das Sammeln von Kräutern. Ob wild gewachsen oder biologisch kultiviert – die Produzenten kennen die Eigenheiten der verschiedenen Pflanzen und wissen, wie diese schonend verarbeitet werden.
Sorgfalt ist dabei oberstes Gebot. Geerntet oder gesammelt wird vorzugsweise am späten Nachmittag, wenn die Pflanzen abgetrocknet, aber nicht mehr der intensiven Mittagssonne ausgesetzt sind. Anschliessend werden die Pflanzen an einem luftigen Ort schonend getrocknet. So bleiben wertvolle Inhaltsstoffe und Aromen gut erhalten.
Viele Kräuter enthalten ätherische Öle, Vitamine oder Gerbstoffe. Als Tee werden sie je nach Pflanze und Mischung beispielsweise zur Entspannung oder bei Erkältungs- und Verdauungsbeschwerden genutzt. Kräutersalze und Gewürzmischungen verleihen Gerichten und Salaten eine besondere Note.
Auch im Unterengadin wird die Kräutervielfalt gepflegt: Madeleine Papst verarbeitet in Ftan mit «Stalletta Kräuter», Regula Guyer und Samuel Bühlmann in Guarda mit «Guarda Kräuter» Pflanzen, Blumen und Kräuter zu hochwertigen Produkten.